Lineare Regression und logistische Regressionanalyse

Folgend ist die freie wissenschaftliche Arbeit ”Typologiespezifisches Einkaufsverhalten im Lebensmitteleinzelhandel”. In dieser Arbeit wurden lineare Regressionsanalyse und multinominale logistische Regressionsanalyse als Methodiken angewandt.

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Dazu folgender Abstract:

Abstract

In dieser Abhandlung werden anhand des Datensatzes des GfK-Haushaltspanels 6 Nutzen (Preis, Standortnähe, Sortimentsauswahl, Premium-sortimentsauswahl, Konkurrenzeinfluss 5min und Konkurrenzeinfluss 10min) von 13 Einzelhandelsketten operationalisiert. Die Wirkung dieser Nutzen wird anhand einer sich anschließenden Regressionsanalyse dieser Nutzen auf das wertmäßige Einkaufsverhalten von 11 Ausprägungen einer Marktsegmen-tierungstypologie überprüft. Auch wird anhand der 6 Nutzen aus Sichtweise dieser Typologieausprägungen ein Ranking in bezug auf die Einkaufsstätten erstellt. Dem schließt sich noch eine multinomiale logistische Regression an, anhand derer festgestellt wird, welche Einzelhandelsketten signifikant von welchen Typologieausprägungen besucht werden. Als Ergebnis lässt sich konstatieren, dass die 6 Nutzen nur einen verhältnismäßig kleinen Erklärungs-beitrag für die wertmäßigen Einkäufe der Typologieausprägungen liefern. Aus der multinomialen logistischen Regression resultiert, dass die Einzelhandels-ketten von der Mehrzahl der Typologieausprägungen signifikant aufgesucht werden, mit Ausnahme der in den neuen Bundesländern gelegenen Filialen von Extra, Marktkauf und Norma. Aus dem Ranking geht die Discounterkette Plus als Sieger auf dem ersten Platz hervor, dicht gefolgt von Aldi auf dem zweiten und Penny auf dem dritten Platz. Die restlichen Einkaufsstätten sind sehr verschieden platziert, wobei die SB-Warenhäuser tendenziell im unteren Drittel und die Discounter überwiegend im oberen Dritten anzutreffen sind.